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Wer
ist wofür zuständig?
- in Luxemburg oder in Deutschland?! Die
Sozialparameter ab dem 1.1.2009 Gesundheitskasse
(Arbeiter&Angestellte) Luxemburger
Einkommensteuer Übergangsverfahren
bei Rentenbesteuerung Jan./Feb. 2009 Mehr
als 200 Neuregelungen durch deutsches Jahressteuergesetz Kollektivvertrag
für Zeitarbeiter (L) Anmeldung zur
Sozialversicherung Rentenversicherung L Kindergeld, Elternurlaub, Kinderbonus (CNPF) Einkommensteuer,
Formulare Arbeitsamt (ADEM) Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Gewerbeaufsicht
(ITM) Arbeiterkammer / Chambre du Travail Handwerkskammer / Chambre des Métiers Handelskammer / Chambre du Commerce Luxemburgs
Ministerien, Behörden (état)
Recht und Gesetz in Luxemburg (legilux) Nationale Statistik (STATEC) Lebenslanges Lernen (lifelong
learning) Universitätsbibliothek Trier Datensicherheit (cases) Polizei (L) Deutsche Botschaft in Luxemburg Europäische Kultur (was nicht wegläuft) Nur kurze Zeit hielten die Server von Europeana,
Europas digitaler Bibliothek.
Der Ansturm auf die rund zwei Millionen frei zugänglichen
Dokumente war
einfach zu groß. Europas kulturelles Erbe soll Mitte Dezember
zurück im
Netz sein – und ständig erweitert werden. “Das reichhaltige
Kulturerbe
Europas läuft ja nicht weg”, schreibt die FAZ. Wieder
online, wenn auch nicht immer optimal Ratgeber für Grenzgänger Deutschland / Luxemburg (Stand: Juni 2008) > Sonstiges > Unser Archiv > Friendfeed Noch mehr Suchmaschinen CIA: The 2008 World Fact Book |
Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Orientierung: Ansichten und
Einsichten.
Schlagzeilen aus Luxemburg Nach krisengeschüttelten
Neujahrsreden werden Konjunkturpäckchen verteilt. Gekleckert statt
geklotzt. Nachdem schon vor Jahren Konjunkturpolitik
amtlich für
Unsinn erklärt worden war, wird jetzt amtlich bewiesen, dass sie
wirklich zum Unsinn werden kann - durch Politiker, die im Grunde nicht
glauben, dass sie können dürfen.
Jedem sein Placebo! Vor den Wahlen wollen schließlich die eigenen Wählergruppen hübsch bedient werden. Denn wichtiger für einen Politiker ist allemal der eigene Platz an der Futterkrippe - einer der vielen Punkte, wo sich von Neoliberalen bis Marxisten alle einig sind. Nur Bischof Marx, Triers nach München verlorener Sohn, schreibt nun ebenfalls einen blauen Band, aber alles für Gottes Lohn. Wogegen Sozialdemokraten zeigen, wie süß es ist, fürs Vaterland zu sterben - auch Genossen ist die eigene Karriere näher als das Hemd, selbst wenn die Partei dabei sich selbst zerstört. Wer nur fest genug an die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft glaubt, benötigt auch keine Gesundbeter. Und schließlich muss gerade derjenige, der stets mit der Zeit gehen und modern sein will, auch selber mal bereit sein, das Zeitliche zu segnen. Ein Mensch, so noch nicht gestorben, findet sich in Lebensgefahr. Wir sind alle nur vorläufig. Da Ökonomen entweder nur das sagen, was Politiker hören wollen, oder aber gar nicht gehört werden, wäre die beste Idee, dass die Ökonomen sich einfach selbst wegrationalisierten. Allen voran die auf Lebenszeit verbeamteten Professoren*), die nicht genug davon bekommen, uns von den Vorzügen der modernen Risikogesellschaft vorzuschwärmen. Die Welt wäre nicht nur vernünftiger, friedlicher und freundlicher, sondern um einiges ökonomischer. Vertrauen zu Banken? - Ich bin doch nicht blöd! Wer sich selbst nicht vertraut, dem glaubt nicht nur Gott nicht, sondern auch kein Mensch mehr.*) Zuviel Vertrauen ist selten gut. Keine Kontrolle kann aber helfen, wo es mal am Arsch ist. Der einzige Lichtblick in solch düsteren Zeiten ist der Großherzog, der kühn und gefasst sich entschlossen zeigt, zumindest der Form nach weiterzumachen. Same procedure as every year! Denn: Ohne Großherzog kein Großherzogtum. Das beweist allein schon die Logik. Wenn Seiner Hoheit auch nicht alle Gesetze so gefallen mögen, wie sie beschlossen werden - er muss es ja niemand mehr sagen. Außerdem gefallen vielen Wählern die meisten Gesetze ebenfalls nicht, sie halten sich dennoch dran, weil sie die ganze Woche über auch so schon genug Scherereien am Hals haben. Aber Spaß muss sein! Auch in diesem Tal der Tränen. Den wenigstens hat GWB reichlich gehabt, nach seinem eigenem Bekunden. Ganz schön verbiestert, wer da nicht mitlachen kann. Man denke an den Kaiser Nero, der viel Spaß hatte, nachdem er hatte Rom anzünden lassen. Oder an die israelischen Kriegstouristen, die sich das Schauspiel der Zerbombung einer Großstadt samt Einwohnern nicht entgehen lassen mochten. Erstens hat man ein solches Live-Angebot (noch) nicht alle Tage, zweitens hat CNN auch schon schwer nachgelassen.
*) Bologna Sauce, flambiert im Geist
des Kapitalismus
"Marius Reiser ist seit 1991 Professor für Neues Testament am Fachbereich Katholische Theologie der Universität Mainz. Zum Ende des laufenden Wintersemesters legt er diese Professur aus Widerstand gegen die unter dem Titel 'Bologna-Prozess' betriebene und ihm als unerträglich erscheinende Hochschulreform nieder." Marius Reiser, Warum
ich meinen Lehrstuhl räume, FAZ 14.1.2009
Die Ironie der Geschichte will es, dass der Bertelsmann-Konzern, auf den die Bologna Sauce zurückgeht, selbst als Verlag für Landpfarrer Literatur begonnen hat, darauf indes dem Zeitgeist folgend Durchhalteparolen an Wehrmachtssoldaten geliefert hat, Susanne Schiller: Einflussnahme der Bertelsmann Stiftung auf die Reformen im öffentlichen Bereich. Fehlt momentan noch die Gratismitgliedschaft im Bertelsmann Buchklub für HartzIV-Empfänger mit Organspende-Bescheinigung. Volksverhetzung: Soll man HartzIV-Empfänger als
Organspender verwerten? Und wieder lässt die Krise schön grüßen... Goodyear in Colmar-Berg drosselt Produktion: Zwangsurlaub IEE will in Contern und Echternach 60 Mitarbeitern kündigen Cargolux setzt weniger Zeitarbeiter und Überstunden ein Noch immer kein Geld und kein Sozialplan für ehemals Landsbanki-Beschäftigte Magazin "352" meldet Konkurs an EU-Kommission tritt schon im eigenen Laden Arbeitsvertragsrecht mit Füßen Zum 1. Januar 2009 sind neue Bestimmungen betreffend die direkte Steuern in Kraft getreten. Die Steuerverwaltung hat darüber eine 17-seitige Übersicht veröffentlicht: Der Steuertarif 2009 ist hier zugänglich (Die Tabellen können auch demnächst als Broschüre gekauft werden.) Ein Online Rechner ist hier zugänglich. Für natürliche Personen; bitte das zu versteuernde Einkommen (jährlich/monatlich oder täglich angeben, nur ganze Zahlen, ohne Leerzeichen). Die Nationale Gesundheitskasse (Caisse Nationale de Santé) hat zum 1. Januar 2009 ihren Betrieb aufgenommen. Da in Luxemburg das Einheitsstatut für alle Beschäftigte in der Privatwirtschaft eingeführt wird, gibt es keinen Statusunterschied mehr zwischen Arbeitern (ouvriers) und Angestellten (employés privés); das Sozialrecht und Arbeitsrecht kennt fortan nur noch Beschäftigte (salariés). Zum 1. Januar 2009 wurden das soziale Mindestgehalt (salaire social minimum) sowie die Renten um 2% angehoben. Staatszuschuss 100/150€ für neuen Kühlschrank/Tiefkühltruhe A++ Das Antragsformular für die "Prime cool"-Prämie kann man bei der Ecotrel unter der Telefonnummer 26098734 beziehen. Oder hier per Internet. Bankenaufsicht CSSF sucht Luxemburgs Anteil am Madoff-Betrug herauszufinden Die Spitzen des Eisbergs werden sichtbar. Überraschung! Wo ein Finanzskandal, da ist von Deutscher Bank und/oder Luxemburg die Rede. Grand-Duc Henri: Euthanasie, Verfassungsännerung & Finanzkris Matt e bessi Verspéidung, hei dem Henri séng Chrëschtdags-Ried, wou eis de Grand-Duc séng Meenung zur Euthanasie, der Verfassungsännerung an der Finanzkris verkënnegt. Für
die
Master in Informations- und Computerwissenschaften, Systembiologie,
Mathematik,
Ingenieurwissenschaften, Europäischem Recht und Multilingualem
Lernen sind die
Einschreibungen bereits eröffnet. Infos
über Studienvoraussetzungen und Einschreibeprozeduren unter www.uni.lu
oder bei der
Studierenden-Dienststelle SEVE, Tel. + 352 46 66 44 – 6617 oder -6222,
E-Mail seve.orientation@uni.lu
> Zu unserem Archiv "Lastet nun aber ein starker wirtschaftlicher Druck auf dem Volke, so wird man ohne ausreichende soziale Entlastung durch den Staat vergeblich bemüht sein, dass die zu härtester Entbehrung verurteilten Massen, wenn sie schon nicht mehr imstande sind, für Kinder zu sparen, sich damit durchzuhelfen trachten, dass sie an Kindern sparen. Auf diese Weise wird aber jeder Mensch in einen verzweifelten Konflikt zwischen Selbsterhaltung und Arterhaltung hineingetrieben, in einen Konfikt der notwendig auch zum Verhängnis der Nation werden muss." Rudolf Goldscheid, Staatssozialismus oder Staatskapitalismus, es 698, S. 64 "Si l'éducation
était avant tout expérimentale et pratique, ne
réservant le discours que pour expliquer, résumer et
coordonner le
travail; si l'on permettait d'apprendre par l'imagination et la
mémoire, bientôt l'on verrait, avec les formes du travail,
se
multiplier les capacités; tout le monde, connaissant la
théorie de
quelque chose, saurait par la même la langue philosophique; il
pourrait
à l'occasion, ne fût-ce qu'une fois dans sa vie,
créer, modifier,
perfectionner, faire preuve d'intelligence et de compréhension,
produire son chef-d'oeuvre, en un mot se montrer homme.
L'inégalité des
acquisitions de la mémoire ne changerait rien à
l'équivalence des
facultés, et le génie ne nous paraîtrait plus que
ce qu'il est en
effet, la
santé
de l'esprit."
(Pierre-Joseph Proudhon: Système des contradictions économiques, ou philosophie de la misère, Oeuvres Complètes, Bd. I, hrg. von C. Bouglé et H. Moysset, Genf Paris 1982, S.172) "Es wird aber nicht länger
hingehen dürfen, daß man alles, was das Volk
im Interesse der Sicherstellung seiner Existenz notwendig verlangen
muß, von vornherein überlegen als Utopie belächelt,
während man das,
womit den Massen die härtesten Entbehrungen auferlegt werden, als
das
einzig realpolitisch Mögliche preist. (...)
Man wird vielmehr endlich auf das intensivste zu untersuchen haben, warum bisher gerade die Befriedigung der dringendsten Kulturerfordernisse als utopisch erscheinen mußte, welches die tiefsten Ursachen dafür waren, daß die unzulänglichsten, verkehrtesten sozialen Verhältnisse überall Wirklichkeit wurden, während man die natürlichen, dem gesunden Menschenverstand entsprechenden ungestraft als verstiegene Utopien brandmarken durfte." Rudolf Goldscheid, Staatssozialismus oder Staatskapitalismus, es 698, S. 238 |