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Frisch,
frech,
fröhlich, frei - Klartext für den gesunden
Grenzgänger-Verstand
Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Orientierung: Ansichten und
Einsichten.

Schlagzeilen aus Luxemburg
OGBL: Keine neuen
Spielchen mit dem Lohnindex!
Die Gewerkschaft ist zu
Tripartite Gesprächen bereit, jedoch nicht dazu bereit, die Krise
auf dem Rücken und auf Kosten der Beschäftigten zu
bewältigen (Tageblatt
10.12.2008)
- Verfassungskrise:
Großherzog hilft Bündnis von Thron und Altar sterben
In Luxemburg bricht neue Epoche einer List
der Vernunft an.
Es kommt nicht immer hinten heraus, was man vorne hineinsteckt.
Wer politische Eunuchen-Rolle nicht länger spielen will, wird frei
für neue Herausforderungen
- Schon 58% der Bevölkerung besitzen
die luxemburgische Staatsangehörigkeit
- Kurzarbeit Rekord im
Dezember. Im Oktober waren 10.441 Ansässige arbeitslos gemeldet
Für den
kommenden Monat haben 44 Betriebe für
insgesamt 4.785 Beschäftigte vom Beschäftigungsminister
Kurzarbeit genehmigt bekommen. Weitere Anträge waren nicht
genehmigungsfähig, weil beim Antrag etwa zum Beispiel die
Unterschrift der Personalvertretung gefehlt hatte. Betroffen sind vor
allem Zulieferer der Automobil- und der Stahlindustrie.
- Gewerkschaften kämpfen gegen
ArcelorMittal Plan, in Europa 6.000 Arbeitsplätze abzubauen
- Arcelor Mittal baut auch in Luxemburg
Stellen ab
In Luxemburg
sollen rund 400 Arbeitsplätze abgebaut werden. (d'Wort)
Der Stahlkonzern will
rund 400 Jobs in Luxemburg abbauen. Betroffen sind Verwaltungsbereiche. (Tageblatt)
ArcelorMittal: 400 Leit
sinn hei vum Plazen-Ofbau betraff (rtl news)
- Der Beitragssatz der
Unternehmen zur Mutualité variiert nach Fehlzeiten
Der Beitragssatz für
2009 bestimmt sich nach Risikoklassen, wobei sich die Einstufung des
Unternehmens aus den beobachteten Fehlzeiten in der Zeit vom 1.1.2007
bis 30.6.2008 ergibt
Les taux de cotisation à la
Mutualité des Entreprises ont étés fixés
- Wie schön dass es noch ein paar "Automatismen"
von der
guten alten Sorte
gibt!
"The international financial crisis is sharply
reducing economic growth, initially in the financial sector, but
subsequently in broader domestic demand. These effects should persist
into 2010. Consequently, unemployment will rise further, while core
inflation will fall slowly.
The automatic stabilisers should be allowed to operate during the
downswing, but the government should aim to improve the structural
balance over the medium term to secure fiscal sustainability."
Schlaglichter auf
Deutschland und den Rest der Welt
-
Über sofortiger Krisenabwehr nicht
Reform des Finanzsystems aufschieben!
Paul Krugman: Lest
We Forget, New
York Times 28.11.2008
- "Das
jetzt häufig reklamierte Primat der Politik zur Eindämmung
der Finanzkrise wird am geltenden EU-Recht scheitern"
Andreas Fisahn: Gefangener der eigenen Verträge.
Freitag 27.11.2009
- Wenn es um die Rente
geht, sind Juristen billiger als Sozialmediziner
Daniel Baumann: Bei
der Deutschen Rentenversicherung Bund begutachten Juristen medizinische
Dokumente. Berliner Zeitung 8.12.2008
-
-
Insgesamt
sinkt das Niveau der gesetzlichen Rente in den kommenden
Jahren weiter – von 50,5% im Jahr 2008 auf 46,2% im Jahr
2022. Die Zahl gibt an, wie hoch die Rente eines
Durchschnittsverdieners im Vergleich zu seinem durchschnittlichen
Arbeitseinkommen ist – nach Abzug von Sozialversicherungsabgaben, aber
vor Steuern.
- Mafiose Praktiken der
Pharmaindustrie in Deutschland immer noch an der Tagesordnung
Das Pharma-Kartell. Wie Patienten betrogen
werden. Christian Esser und Astrid Randerath, ZDF 8.12.2008
-
-
-
- Ein europäisches
Konjunkturprogramm ist notwendig!
Jean
Pisani-Ferry, André Sapir and Jakob von Weizsäcker believe that without a budgetary
stimulus the recession will lead to a second round of credit stress.
Europe needs a
concerted fiscal stimulus,
Financial Times 18.11.2008
- Wie sind die keynesianischen Konzepte einer
Vollbeschäftigungspolitik in eine globalisierte Ökonomie zu
übersetzen?
Peter Kalmbach,
Michael Schumann: Finanzkrise als
Schocktherapie. WSI-Mitteilungen
11+12/2008 [PDF - 104 KB]
> Zu
unserem Archiv
Deutsch
ins Grundgesetz!
Die
deutsche Sprache soll ins Grundgesetz, als
Ergänzung zu Artikel 22.
Hier ist mein
Vorschlag, wie der Text lauten könnte.
VON MELY
KIYAK
"Journalisten reden künftig
mit ihren Lesern über ihre Arbeit – oder sie reden schon bald mit
ihrem Arbeitsberater!"
"Si l'éducation
était avant tout expérimentale et pratique, ne
réservant le discours que pour expliquer, résumer et
coordonner le
travail; si l'on permettait d'apprendre par l'imagination et la
mémoire, bientôt l'on verrait, avec les formes du travail,
se
multiplier les capacités; tout le monde, connaissant la
théorie de
quelque chose, saurait par la même la langue philosophique; il
pourrait
à l'occasion, ne fût-ce qu'une fois dans sa vie,
créer, modifier,
perfectionner, faire preuve d'intelligence et de compréhension,
produire son chef-d'oeuvre, en un mot se montrer homme.
L'inégalité des
acquisitions de la mémoire ne changerait rien à
l'équivalence des
facultés, et le génie ne nous paraîtrait plus que
ce qu'il est en
effet, la
santé
de l'esprit."
( Pierre-Joseph Proudhon:
Système des contradictions économiques, ou
philosophie de la misère, Oeuvres Complètes,
Bd. I, hrg. von C.
Bouglé et H. Moysset, Genf Paris 1982, S.172)

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