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Wortschöpfung created by feierkrop, [aus frz. "frontaliers" = dt.
"Grenzgänger"]
Frisch,
frech,
fröhlich, frei - Klartext für den gesunden
Grenzgänger-Verstand
Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Orientierung: Ansichten und
Einsichten.
Endlich ist die
Botschaft angekommen. Die aktuelle Weltwirtschaftskrise hat es
maßgeblichen Ökonomen heimgebracht, wenn auch
Fundamentalisten, wie Fundamentalisten mal so sind, verbohrt reagieren
und an ihren Denkschemata kleben, auch wenn die Tatsachen eine andere
Sprache sprechen. Umso schlimmer für die Tatsachen! glauben sie.
Und wer sich auf diese Erkenntnis nicht einstellen will und sich anders
entscheidet, für den verfügt man über eine
Verschwörungstheorie nach Wahl.
"The bundle of approaches favored by supply-siders from
Ronald Reagan to
George W. Bush, and embraced by candidate John McCain — featuring tax
cuts for corporations and the rich; deregulation of business and
financial activity; weak environmental, consumer and workplace
protections; and unrestrained globalization — has been soundly rejected
by voters, who overwhelmingly identified the economy as their single
most important issue.
It is now clear that the failed
supply-side, market fundamentalist experiment has wrecked the economy.
Misguided monetary policies, deregulation and lax oversight created
stock market and housing bubbles that suddenly popped, erasing
trillions of dollars in household wealth. Meanwhile, middle class wages
and incomes have stagnated, inequality has soared, manufacturing has
been put on life support, and millions have been thrown out of work.
Voters realized that the policies that led us into the current crisis
won't get us out. They want pragmatic government intervention to solve
our energy problems, fix the health care system, restore manufacturing
competitiveness, obtain more progressive taxation, generate broad-based
wage growth, and provide retirement security for working Americans."
> Lawrence
Mishel, president of the Economic
Policy Institute, a Washington DC think tank founded in 1986
"On the
economy, Mr. Obama is working with Democratic leaders in
Congress who are making plans for two stimulus packages. The first
would be smaller, perhaps up to $100 billion, to be passed in a
lame-duck session this month in hopes of getting Mr. Bush’s signature.
The second would be larger, including tax cuts for low- and
middle-income workers, to be ready as soon as late January." New
York Times 6.11.08
Rezession in Luxemburgs Industrie angekommen
16 Betriebe haben
Antrag auf Kurzarbeit (chômage
partiel) gestellt.
Das ist hauptsächlich
auf die Automobilzulieferer
zurückzuführen, weil die Autoindustrie ihre Produktion
gedrosselt hat.
In seinem letzten
Bericht musste der Bürgerbeauftragte auf zahllose wunde Punkte in
den
öffentlichen Verwaltungen zurückkommen, die er bereits vor
einem oder zwei Jahren bemängelt hatte.
So hatte der
"Ombudsman" schon vor Jahren vorgeschlagen, die Krankenversicherten
besser auf den betreffenden Websites oder auch in einer Broschüre
über ihre Rechte auf Inanspruchnahme von medizinischer Versorgung
im europäischen Ausland zu informieren.
Je
mieser die Wirtschaftslage wird, desto
mehr
macht sich auch hierzulande die Tendenz zu einem „Sozialnationalismus“
breit. Das
äußert
sich zum Beispiel in der Rede vom „Sozialtourismus“, mit der nicht nur
Nicht EU
Bürger,
sondern gerade auch EU-Bürger vom Geltendmachen ihrer sozialen
Rechte
abgeschreckt bzw. ausgeschlossen werden sollen. Das
äußert
sich auch darin, dass
mit „Service
Schecks“ die Bezuschussung von Kinderbetreuungsleistungen
auf
Ansässige beschränkt werden soll. So
verwirklicht sich denn auch der
Wunsch von OECD
und Chambre de Commerce
nach „bedarfsgerechten“ und zielgenauen Sozialleistungen. Oder
wie schon vor einiger Zeit ein DP-Papier
räsonniert hatte:
Außerhalb Luxemburgs
seien die Kosten für Kinderaufzucht sehr viel geringer; also
dürfe
man den außerhalb
Luxemburgs wohnenden Familien von in Luxemburg Beschäftigten nicht
mit den höheren
Sozialleistungen Luxemburgs verwöhnen!
> Kinder, was ein Krampf! Der Kampf ums
Kindergeld
Der
Durchschnitt von 131 Kilowattstunden pro Jahr und pro Quadratmeter
für ein herkömmlich gebautes Einfamilienhaus liegt deutlich
über den
Werten von Deutschland (99 kW/m2a) und der Schweiz (95 kW/m2a). Zu erklären sind diese Unterschiede
höchstwahrscheinlich durch die
gesetzlichen Verordnungen in den einzelnen Ländern. So stellten
die
Forscher fest, dass die große Mehrheit der Häuser den Normen
genügte,
ihre Energieeffizienz aber sehr selten über diese Anforderungen
hinausging. Im Einklang mit einer EU-Direktive aus dem Jahr 2002
verlangt Luxemburg seit diesem Jahr für jedes neue
Wohngebäude einen
„Energiepass“, der es Mietern oder Käufern ermöglicht, sich
im Vorfeld
über die Energieeffizienz eines Gebäudes zu informieren.
Außerdem
wurden die Baunormen im Großherzogtum aktualisiert, um
Energieverschwendung zu reduzieren. Die Forscher schätzen, dass
infolge
der neuen Verordnung der Energieverbrauch in neueren Luxemburger
Wohnhäusern auf rund 100 kW/m2a sinken wird. Das bedeutet, dass
Luxemburg damit lediglich aufholt, was in Deutschland und in der
Schweiz längst üblich und vermutlich bereits überholt
ist. > Energieeffizientes
Wohnen
Demontage
Jahrzehnte lang
prägten sie das Stadtbild von Esch und dokumentierten damit, dass
die Stadt stets von der Schwerindustrie gelebt hat. Die Gasleitungen von Esch
Belval nach Schifflingen entlang der Bahnstrecke ist seit einiger Zeit
außer Betrieb. Jetzt endlich werden die tonnenschwere Stücke
nach Zerlegung abtransportiert - in unmittelbarer Nähe zu den
Hochspannungsleitungen der Bahn und zu Brücken über die
Straßen nicht immer ein ungefährliches Unternehmen. > RTL
Video
Luxemburgs
Intellektuelle werfen ihren Leutchen, insbesondere aber den
staatlichen
Entscheidern, gerne ein gebrochenes Verhältnis zur
Schriftkultur
vor.
Drehe es sich hierbei um die vorsintflutliche Unterbringung von
staatlichem Archivmaterial, etwa in Tiefgaragen oder im
Wohnzimmerschrank der
scheidenden Regierungsbeamten. Oder etwa im marginalen Angebot von
öffentlichen
Büchereien für ein Lesepublikum, das wohl erst noch aufgebaut
werden muss.
Man
muss nur die Öffnungszeiten sowie die Frequentierung der
Nationalbibliothek
Luxemburgs mit denjenigen der Universitätsbibliothek Trier
vergleichen, um
einen Eindruck vom Stellenwert des Bücherlesens im Leben der
Luxemburger zu
gewinnen. > Luxemburg - eine Nation mit
schriftloser Kultur
"Aufklärung
ist der Ausgang des Menschen aus seiner
selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen,
sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.
Selbst
verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben
nicht am
Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes
liegt,
sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Sapere aude [wage
es verständig zu sein]! Habe Mut, dich
deines eigenen Verstandes zu
bedienen!
ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
"So viel Habermas’sche Teleologie
hat jeder von uns behalten, der auf Teilhabe am Diskurs und am
allgemeinen Chit-Chat Anspruch macht: Würden wir nur alle
schön
‘verständlich’, ‘wahr’, ‘richtig’ und ‘wahrhaftig’ kommunizieren -
dies die vier Großkategorien des Herrn
Habermas
- dann falle uns der Fortschritt sozusagen naturnotwendig auf die
Füße.
Ein massiver Erlösungsglaube an die Kommunikation spukt also im
Hintergrund des Habermas’schen Hirnkastens ständig herum, sein
rationaler Diskurs ist an die Stelle von Hegels Weltgeist getreten und
wird letztlich wie der schon alles richten." (Klaus
Jarchow: Ach, Jürgen Habermas!)
"In der Lebensmittelbranche
bezeichnet man mit dem beschönigenden Wort Surimi
Fischabfälle, die mit Lebensmittelfarbe und Formpressung das
Aussehen edlen Sushis bekommen. Die ganze Aufregung um Marcel
Reich-Ranickis Programmkritik bleibt Debatten-Surimi,
wenn nicht
analysiert wird, was die betriebswirtschaftlichen Gründe
dafür sind,
dass investigative Journalisten
eine vom Aussterben bedrohte Spezies
sind. Journalisten, die hinterfragen, die in der tagesaktuellen Hektik
inne halten und sagen: Moment mal! Diese Journalisten gibt es immer
weniger."