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Luxemburg,
seine Kulturen, seine Frontaltiere *)
- Let's Make
Money!
- Polizei
kontrolliert Licht und Reifen
- Fortis-Manager
hatten Risiken verheimlicht
- Dexia in Österreich auch kein
Wahrheits-Apostel:
"Anfang
Oktober, zum 50-jährigen Bestehen der Kommunalkreditbank, hatte
ihr
Vorstandsvorsitzender Reinhart Platzer versichert, dass das Institut
keine Probleme habe."
- "Im
Juni 2008 erreichte das Stahlpapier noch einen Höchststand von 66
Euro. Am Freitag ging ArcelorMittal mit 17,1 Euro an der „Bourse de
Luxembourg“ aus dem Handel."
- Banken-Tripartite
gegründet: Regierung, Gewerkschaften, ABBL und ALFI suchen
gemeinsam, Arbeitslosigkeit im Bankensektor zu verhindern
- 1.200
Anforderungen auf Ausstellung des E301-Formulars pro Monat. ADEM fehlen
Sachbearbeiter, den Arbeitslosen ihr Arbeitslosengeld
- Luxemburgs
Sozialarchiv jetzt online
- OGBL: "Die
Indexmaßnahmen waren zeitlich begrenzt. Deshalb ist die Regierung
gefordert, zu erklären, wie sie die Rückkehr zum normalen
System organisieren will."
- ArcelorMittal
fährt Stahlproduktion zurück
- Luxemburgs
Rentenkasse hat sich mit Aktien verspekuliert
- Aus
den Caisses de Maladie wird
ab 1.1.09 eine Gesundheitskasse für alle in der
privaten Wirtschaft Beschäftigten
- Auch der LCGB
fordert eine Änderung des Gesetzes vom 21. Dezember
2004, das vorschreibt, dass die Krankmeldungen von Arbeitnehmern, die
zusammen 52 Wochen überschreiten, zum Verlust des Rechtes auf
Krankengeld und zum automatischen Arbeitsplatzverlust führen
- Guy Castegnaro: "Mancher
Manager übersieht, dass er Arbeitnehmer übernehmen muss"
- Änderungen
bei Besteuerung von Spekulationsgewinnen und der
Einheitswertfeststellung durch Pacte-Logement-Gesetz
- Immerzu: "Auf dem Wege
nach Lissabon", zum 3.
Anderweitiges
andernorts aufgelesen
- Krugman:
Americans change Way of Life
- In
der Leiharbeit werden Tariflöhne von bis zu 50% unter denen der
Stammbelegschaft gezahlt
- In
München ergab eine Studie vor wenigen Jahren, dass von den rund
6.000
untersuchten Heimbewohnern 41% zumindest zeitweise an Bett oder
an den Rollstuhl „fixiert“ wurden.
- Das
Banken-Rettungspaket verstößt gegen das Grundgesetz, weil es
keine Bestimmung
enthält, die die Rückzahlung der Finanzhilfen an den Staat
regelte.
- Städte
haben sich verzockt
- Neue Bescheidenheit:
Ackermann
verzichtet auf Zukunftspreis
"These
days, with even Alan Greenspan admitting that he was wrong to
believe that the financial industry could regulate itself, Reaganesque
rhetoric about the magic of the marketplace and the evils of government
intervention sounds ridiculous."
Späte Einsicht mit 82, aber immerhin
lernfähig:
"A
long-time cheerleader for deregulation, Greenspan admitted to a
congressional committee yesterday that he had been "partially wrong" in
his hands-off approach towards the banking industry and that the credit
crunch had left him in a state of shocked disbelief."
Mein Name ist Hase, ich weiß
von
nichts.
"Er
sei zu kurz in der Bank tätig, um alle Vorgänge zu kennen,...."
- "Eine
alte Redensart besagt, dass die Geldpolitik in der Rezession
nutzlos sei, da Zinssenkungen dann dieselbe Wirkung hätten wie das
„Schieben an einer Schnur“."
- "After the bank
bailout passed, the Senate majority leader, Harry Reid,
was unable to persuade Republicans to extend unemployment benefits. So
much for Main Street."
- "Your
company is now bankrupt and our country is in a state of crisis,"
said Waxman, a liberal from California. "You get to keep $480m. I have
a very basic question: Is that fair?"
- Das Ende des
Casino-Kapitalismus
Neoliberaler Staat ist nicht die Lösung,
sondern Teil des Problems
Kapitalismus
(Sozialismus) an sich eine gute Idee; die Menschen sind nur zu dumm dazu
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Frisch,
frech,
fröhlich, frei - Klartext für den gesunden
Grenzgänger-Verstand
Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Orientierung: Ansichten und
Einsichten.
16 Betriebe haben
Antrag auf Kurzarbeit (chômage
partiel) gestellt.
Das ist hauptsächlich
auf die Automobilzulieferer
zurückzuführen, weil die Autoindustrie ihre Produktion
gedrosselt hat.
Doch sind auch Zulieferer der
Stahlindustrie von der Rezession
betroffen.
> Kurzarbeit
in der Zulieferindustrie
Deutsche Sprache = schwere Sprache!
Sie kommt immer mehr unter die Räder ...

So freizügig ist Europa!
Sind Grenzgänger Kinder weniger wert?
Grenzgänger
sind eben für den
typischen Luxemburger Politiker Zauberlehrling Geister, die man nicht
mehr
loswird,
wenn man sie mal gerufen hat.
Je
mieser die Wirtschaftslage wird, desto
mehr
macht sich auch hierzulande die Tendenz zu einem „Sozialnationalismus“
breit.
Das
äußert
sich zum Beispiel in der Rede vom „Sozialtourismus“, mit der nicht nur
Nicht EU
Bürger,
sondern gerade auch EU-Bürger vom Geltendmachen ihrer sozialen
Rechte
abgeschreckt bzw. ausgeschlossen werden sollen.
Das
äußert
sich auch darin, dass
mit „Service
Schecks“ die Bezuschussung von Kinderbetreuungsleistungen
auf
Ansässige beschränkt werden soll.
So
verwirklicht sich denn auch der
Wunsch von OECD
und Chambre de Commerce
nach „bedarfsgerechten“ und zielgenauen Sozialleistungen. Oder
wie schon vor einiger Zeit ein DP-Papier
räsonniert hatte:
Außerhalb Luxemburgs
seien die Kosten für Kinderaufzucht sehr viel geringer; also
dürfe
man den außerhalb
Luxemburgs wohnenden Familien von in Luxemburg Beschäftigten nicht
mit den höheren
Sozialleistungen Luxemburgs verwöhnen!
Entgleisungen
Wenn der Kreditanstalt
für den Wiederaufbau Deutschlands einfach so kurz mal
unterläuft, rasch noch Hunderte Millionen Euros an
eine Pleitebank zu überweisen, so darf dies nicht mehr verwundern.
In Audun-le-Tiche
wurde es einem Lokführer mal kurz schlecht, und die
Lokomotive
hat sich zuguterletzt selbst abgebremst. Im Gegensatz zu mancher Bank
hatte der Bahnsteig noch Schotter zur Verfügung. Somit ist
dieser Bremsversuch weitaus glimpflicher abgelaufen als so manch ein
Versuch der Europäischen Zentralbank, den Konjunkturaufschwung
abzuwürgen, bevor die "natürliche Rate der Arbeitslosigkeit"
unterschritten werde. Im Gegensatz zu manchen Bänkern darf
man diesen Herren nicht Unfähigkeit vorwerfen, sondern darf
getrost unterstellen, dass sie durchaus wissen, was sie tun bzw. zu
tun unterlassen.
Also wären
wir
beim
Thema "Geld" angelangt. Sobald innerhalb einer Familie
das Geld knapp wird, fangen die
Streitereien in der Ehe oder zwischen Eltern und Kindern an. So jetzt
auch - wie denn anders! - in der großen EU-Familie. Der
deutsche Finanzsparminister wettert gegen
Österreich und die
Schweiz in ihrer Funktion als Zulieferer der Raubritterburg
Liechtenstein (deutschen
Politikern
als Parteispenden Recycling Center bestens geläufig).
Die
Franzosen indes
treibt das Gespenst der Steueroase
Luxemburg um. Der Fernsehsender
France 2 hat
sich jetzt bei Mr. Euro Juncker, der zufällig auch noch
Premierminister in
Luxemburg geblieben ist, für seine Sendung
entschuldigt,
die nicht
die
notwendigen feinen Unterschiede zu machen wusste, etwa zwischen
Geldwäsche und legalen Bankgeschäften. In puncto
Finanzen und Moral habe sich Luxemburg wenig
vorzuwerfen,
befinde es sich doch mit allen führenden Wirtschaftsnationen in
bester
Gesellschaft und
stellt deren Banken nur den Platz, d.h. den "Bankenplatz", zur
Verfügung. Alles im Rahmen der EU-Reglements. Man könne
über alles reden, auch über das sog. "Bankgeheimnis"; aber
vernünftig bitte!
Privat jedoch ist
J-C strikt
gegen
Casino-Kapitalismus. Er hält es lieber mit der christlichen
Soziallehre. Wird
aus Luxemburg jetzt ein Gottesstaat, etwa so wie Vatikanstadt? Wir
möchten
hoffen, dass
dessen Gelder zumindest ebenso sicher angelegt sind wie die der
Luxemburger
oder deutschen Rentenkassen. Ansonsten verbliebe uns nur auf den
Bibelspruch zu
verweisen,
demzufolge eher ein Kamel durch ein Nadelöhr sich zwängte,
als
dass hundert
Reiche bzw. Spekulanten ins Himmelreich gelangten. Nach den neuesten Armuts-Studien
könnte es im Himmel sehr eng werden und auch da
vielleicht nur noch für Stehplätze reichen.
Wenn nur die
chinesischen Kommunisten keinen Strich durch
die Rechnung machten, nachdem sie wohl den Kapitalismus mit
dessen
eigenen
Mitteln zu besiegen fest entschlossen sind. Lieber tot als rot!
hieß es
einstens. Heute kommt der neue „Feierkrop“
heraus; er wird uns womöglich
erklären, dass
sich auch diese Alternative uns einfach nicht mehr stellt. Es bleibt
nur noch
„rot und tot“ als das einzig
realistische Katastrophen-Szenario.
> "Reportage France 2:
Déi franséisch Journalistenassociatioun SDJ an zwou
Gewerkschaften hunn elo Directrice générale adjointe vu
France2 schaarf
kritiséiert"
> Neue Entgleisung eines Spinn-Doktors: "Ifo-Chef
Sinn vergleicht Manager-Schelte mit Antisemitismus"
Die
Renten sind sicher - ein Problem!
> "Rentenbeiträge
bei insolventer US-Bank angelegt. Millionen bei Lehmann eingefroren"
> Sozialversicherungen
bangen um ihre Anlagen bei US-Banken
Luxemburgs
Intellektuelle werfen ihren Leutchen, insbesondere aber den
staatlichen
Entscheidern, gerne ein gebrochenes Verhältnis zur
Schriftkultur
vor.
Drehe es sich hierbei um die vorsintflutliche Unterbringung von
staatlichem Archivmaterial, etwa in Tiefgaragen oder im
Wohnzimmerschrank der
scheidenden Regierungsbeamten. Oder etwa im marginalen Angebot von
öffentlichen
Büchereien für ein Lesepublikum, das wohl erst noch aufgebaut
werden muss.
Man
muss nur die Öffnungszeiten sowie die Frequentierung der
Nationalbibliothek
Luxemburgs mit denjenigen der Universitätsbibliothek Trier
vergleichen, um
einen Eindruck vom Stellenwert des Bücherlesens im Leben der
Luxemburger zu
gewinnen.
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Stets
aktuell:
"Aufklärung
ist der Ausgang des Menschen aus seiner
selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen,
sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.
Selbst
verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben
nicht am
Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes
liegt,
sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Sapere aude [wage
es verständig zu sein]!
Habe Mut, dich
deines eigenen Verstandes zu
bedienen!
ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
(Immanuel Kant)
"So viel Habermas’sche Teleologie
hat jeder von uns behalten, der auf Teilhabe am Diskurs und am
allgemeinen Chit-Chat Anspruch macht: Würden wir nur alle
schön
‘verständlich’, ‘wahr’, ‘richtig’ und ‘wahrhaftig’ kommunizieren -
dies die vier Großkategorien des Herrn
Habermas
- dann falle uns der Fortschritt sozusagen naturnotwendig auf die
Füße.
Ein massiver Erlösungsglaube an die Kommunikation spukt also im
Hintergrund des Habermas’schen Hirnkastens ständig herum, sein
rationaler Diskurs ist an die Stelle von Hegels Weltgeist getreten und
wird letztlich wie der schon alles richten." ( Klaus
Jarchow: Ach, Jürgen Habermas!)
" In der Lebensmittelbranche
bezeichnet man mit dem beschönigenden Wort Surimi
Fischabfälle, die mit Lebensmittelfarbe und Formpressung das
Aussehen edlen Sushis bekommen. Die ganze Aufregung um Marcel
Reich-Ranickis Programmkritik bleibt Debatten-Surimi,
wenn nicht
analysiert wird, was die betriebswirtschaftlichen Gründe
dafür sind,
dass investigative Journalisten
eine vom Aussterben bedrohte Spezies
sind. Journalisten, die hinterfragen, die in der tagesaktuellen Hektik
inne halten und sagen: Moment mal! Diese Journalisten gibt es immer
weniger."
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