Erste Hilfe     Rettungsdienste


       
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Dieselkraftstoff
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0,999  €
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Gallery in the MeffoLuxemburg, seine Kulturen, seine Frontaltiere *)

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  Frisch, frech, fröhlich, frei - Klartext für den gesunden Grenzgänger-Verstand
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 Rezession in Luxemburgs Industrie angekommen

16 Betriebe haben Antrag auf Kurzarbeit (chômage partiel) gestellt.

Das ist hauptsächlich auf die Automobilzulieferer zurückzuführen, weil die Autoindustrie ihre Produktion gedrosselt hat.

Doch sind auch Zulieferer der Stahlindustrie von der Rezession betroffen.

> Kurzarbeit in der Zulieferindustrie


Deutsche Sprache = schwere Sprache!
Sie kommt immer mehr unter die Räder ...

CNPF

So freizügig ist Europa!
Sind Grenzgänger Kinder weniger wert?

Grenzgänger sind eben für den typischen Luxemburger Politiker Zauberlehrling Geister, die man nicht mehr loswird, wenn man sie mal gerufen hat.

Je mieser die Wirtschaftslage wird, desto mehr macht sich auch hierzulande die Tendenz zu einem „Sozialnationalismus“ breit.

Das äußert sich zum Beispiel in der Rede vom „Sozialtourismus“, mit der nicht nur Nicht EU Bürger, sondern gerade auch EU-Bürger vom Geltendmachen ihrer sozialen Rechte abgeschreckt bzw. ausgeschlossen werden sollen.

Das äußert sich auch darin, dass mit „Service Schecks“ die Bezuschussung von Kinderbetreuungsleistungen auf Ansässige beschränkt werden soll.

So verwirklicht sich denn auch der Wunsch von OECD und Chambre de Commerce nach „bedarfsgerechten“ und zielgenauen Sozialleistungen. Oder wie schon vor einiger Zeit ein DP-Papier räsonniert hatte: Außerhalb Luxemburgs seien die Kosten für Kinderaufzucht sehr viel geringer; also dürfe man den außerhalb Luxemburgs wohnenden Familien von in Luxemburg Beschäftigten nicht mit den höheren Sozialleistungen Luxemburgs verwöhnen!


Entgleisungen

Entgleisungen   Wenn der Kreditanstalt für den Wiederaufbau Deutschlands einfach so kurz mal unterläuft, rasch noch Hunderte Millionen Euros an eine Pleitebank zu überweisen, so darf dies nicht mehr verwundern. In Audun-le-Tiche wurde es einem Lokführer mal kurz schlecht, und die Lokomotive hat sich zuguterletzt selbst abgebremst. Im Gegensatz zu mancher Bank hatte der Bahnsteig noch Schotter zur Verfügung. Somit ist dieser Bremsversuch weitaus glimpflicher abgelaufen als so manch ein Versuch der Europäischen Zentralbank, den Konjunkturaufschwung abzuwürgen, bevor die "natürliche Rate der Arbeitslosigkeit" unterschritten werde. Im Gegensatz zu manchen Bänkern darf man diesen Herren nicht Unfähigkeit vorwerfen, sondern darf getrost unterstellen, dass sie durchaus wissen, was sie tun bzw. zu tun unterlassen.

 Also wären wir beim Thema "Geld" angelangt. Sobald innerhalb einer Familie das Geld knapp wird, fangen die Streitereien in der Ehe oder zwischen Eltern und Kindern an. So jetzt auch - wie denn anders! -  in der großen EU-Familie. Der deutsche Finanzsparminister wettert gegen Österreich und die Schweiz in ihrer Funktion als Zulieferer der Raubritterburg Liechtenstein (deutschen Politikern als Parteispenden Recycling Center bestens geläufig).

 Die Franzosen indes treibt das Gespenst der Steueroase Luxemburg um. Der Fernsehsender France 2 hat sich jetzt bei Mr. Euro Juncker, der zufällig auch noch Premierminister in Luxemburg geblieben ist, für seine Sendung entschuldigt, die nicht die notwendigen feinen Unterschiede zu machen wusste, etwa zwischen Geldwäsche und legalen Bankgeschäften. In puncto Finanzen und Moral habe sich Luxemburg wenig vorzuwerfen, befinde es sich doch mit allen führenden Wirtschaftsnationen in bester Gesellschaft und stellt deren Banken nur den Platz, d.h. den "Bankenplatz", zur Verfügung. Alles im Rahmen der EU-Reglements. Man könne über alles reden, auch über das sog. "Bankgeheimnis"; aber vernünftig bitte!

 Privat jedoch ist J-C strikt gegen Casino-Kapitalismus. Er hält es lieber mit der christlichen Soziallehre. Wird aus Luxemburg jetzt ein Gottesstaat, etwa so wie Vatikanstadt? Wir möchten hoffen, dass dessen Gelder zumindest ebenso sicher angelegt sind wie die der Luxemburger oder deutschen Rentenkassen. Ansonsten verbliebe uns nur auf den Bibelspruch zu verweisen, demzufolge eher ein Kamel durch ein Nadelöhr sich zwängte, als dass hundert Reiche bzw. Spekulanten ins Himmelreich gelangten. Nach den neuesten Armuts-Studien könnte es im Himmel sehr eng werden und auch da vielleicht nur noch für Stehplätze reichen.

 Wenn nur die chinesischen Kommunisten keinen Strich durch die Rechnung machten, nachdem sie wohl den Kapitalismus mit dessen eigenen Mitteln zu besiegen fest entschlossen sind. Lieber tot als rot! hieß es einstens. Heute kommt der neue „Feierkrop“ heraus; er wird uns womöglich erklären, dass sich auch diese Alternative uns einfach nicht mehr stellt. Es bleibt nur noch „rot und tot“ als das einzig realistische Katastrophen-Szenario.

  >  "Reportage France 2: Déi franséisch Journalistenassociatioun SDJ an zwou Gewerkschaften hunn elo Directrice générale adjointe vu France2 schaarf kritiséiert"

> Neue Entgleisung eines Spinn-Doktors: "Ifo-Chef Sinn vergleicht Manager-Schelte mit Antisemitismus"

Die Renten sind sicher - ein Problem!  
> "Rentenbeiträge bei insolventer US-Bank angelegt
. Millionen bei Lehmann eingefroren"
   > Sozialversicherungen bangen um ihre Anlagen bei US-Banken


Esch Bahnhof  Luxemburgs Intellektuelle werfen ihren Leutchen, insbesondere aber den staatlichen Entscheidern, gerne ein gebrochenes Verhältnis zur Schriftkultur vor.

Drehe es sich hierbei um die vorsintflutliche Unterbringung von staatlichem Archivmaterial, etwa in Tiefgaragen oder im Wohnzimmerschrank der scheidenden Regierungsbeamten. Oder etwa im marginalen Angebot von öffentlichen Büchereien für ein Lesepublikum, das wohl erst noch aufgebaut werden muss.
Man muss nur die Öffnungszeiten sowie die Frequentierung der Nationalbibliothek Luxemburgs mit denjenigen der Universitätsbibliothek Trier vergleichen, um einen Eindruck vom Stellenwert des Bücherlesens im Leben der Luxemburger zu gewinnen.



Stets aktuell:

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.
Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Sapere aude [wage es verständig zu sein]!
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
ist also der Wahlspruch der Aufklärung."

(Immanuel Kant)


  "So viel Habermas’sche Teleologie hat jeder von uns behalten, der auf Teilhabe am Diskurs und am allgemeinen Chit-Chat Anspruch macht: Würden wir nur alle schön ‘verständlich’, ‘wahr’, ‘richtig’ und ‘wahrhaftig’ kommunizieren - dies die vier Großkategorien des Herrn Habermas - dann falle uns der Fortschritt sozusagen naturnotwendig auf die Füße. Ein massiver Erlösungsglaube an die Kommunikation spukt also im Hintergrund des Habermas’schen Hirnkastens ständig herum, sein rationaler Diskurs ist an die Stelle von Hegels Weltgeist getreten und wird letztlich wie der schon alles richten."    (Klaus Jarchow: Ach, Jürgen Habermas!)

"In der Lebensmittelbranche bezeichnet man mit dem beschönigenden Wort Surimi Fischabfälle, die mit Lebensmittelfarbe und Formpressung das Aussehen edlen Sushis bekommen. Die ganze Aufregung um Marcel Reich-Ranickis Programmkritik bleibt Debatten-Surimi, wenn nicht analysiert wird, was die betriebswirtschaftlichen Gründe dafür sind, dass investigative Journalisten eine vom Aussterben bedrohte Spezies sind. Journalisten, die hinterfragen, die in der tagesaktuellen Hektik inne halten und sagen: Moment mal! Diese Journalisten gibt es immer weniger."


sokrates.lu