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Luxemburg,
seine Kulturen, seine Frontaltiere*)
- Police TV
- Wenn
die Regierung ihren Bürgern misstraut, so beruht dies auf
Gegenseitigkeit
- ArcelorMittal
fährt Stahlproduktion zurück
- Luxemburgs
Rentenkasse hat sich mit Aktien verspekuliert
- Falscher
Zungenschlag?! Für den Wirtschaftsminister gehören Lärm
und Staub zum
gesunden volkswirtschaftlichen Gleichgewicht
- "Die
Kaupthing-Bank in Belgien ist eine Tochtergesellschaft der
isländischen Bank in Luxemburg. Nachdem die luxemburgische Bank am
9.
Oktober Gläubigerschutz beantragt hatte, wurden die
Geschäftsaktivitäten bis auf Weiteres eingestellt."
- OGBL
unterschreibt neuen Krankenhaus Kollektivvertrag
- Aus
den Caisses de Maladie wird
ab 1.1.09 eine Gesundheitskasse für alle in der
privaten Wirtschaft Beschäftigten
- Vorrangig
für den OGBL: der Erhalt von starken in Luxemburg verankerten
Banken, die Absicherung der Einlagen der Sparer, die
Absicherung der Arbeitsplätze
und der Arbeitsbedingungen
- Das
Urteil des EuGH gegen Luxemburg in Sachen Umsetzung der
Entsenderichtlinie

Anderweitiges
Andernorts
Aufgelesen
- Schon
2005 hatten 25 Städte im Deutschen Städtetag eine stille
Notgemeinschaft mit dem unauffälligen Namen "Arbeitskreis Cross
Border
Leasing" gegründet.
- "Fördern
und Fordern" für angehende Bankmanager ist jetzt angesagt!
- The Show Must Go On:
"Among
its other services, according to its Web site, Data Warehouse
charges banks $499 for 2,500 names of subprime borrowers who have
fallen into debt and need to refinance."
- "Even
that 3.2% is still well below the 4.7%-of-GDP deficit inherited by
the Clinton administration in 1992, which was turned into surpluses
with just six years of prudent policy as the economy recovered."
- Schurkenjagd
im Wilden Westen: Unamerikanische Abgeordnete, Wahlbetrug
- "Eine
alte Redensart besagt, dass die Geldpolitik in der Rezession
nutzlos sei, da Zinssenkungen dann dieselbe Wirkung hätten wie das
„Schieben an einer Schnur“."
- "Leistung
aus Leidenschaft": Bonusse trotz Staatsstütze
- Nicht
jede Ausgabe ist eine Investition
- Noch
ein Schurke mit Ölreserven!
- "Die
BaFin glaubt: wenn öffentlich bekannt wird, dass eine Bank
kriselt,
tritt dadurch überhaupt erst die Krise ein. Das hat in der
Vergangenheit dazu geführt, dass die BaFin eher vertuscht als
aufdeckt."
- Paul
Krugman wird Nobel-Ökonom
- Neueste
Interviews von Prof. Bofinger zur Finanzkrise
- "Eine
Lücke gibt es offenbar bei Riester-Fondssparplänen: Hier
muss zwar die Fondsgesellschaft den Kapitalerhalt garantieren. Wenn sie
dazu nicht mehr in der Lage ist, greift normalerweise die
Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW).
Doch
der Schutz ist alles andere als üppig: Pro Kunde werden maximal
20.000
Euro bei einem Selbstbehalt von zehn Prozent gesichert."
- "Die
Beinahe-Pleite von HRE hat abermals gezeigt, dass es auch in
Deutschland keinen Grund zur Entwarnung gibt. Wie viele Risiken noch im
System stecken, kann zurzeit niemand sagen. Auch die Deutsche Bank hat
ein riesiges Rad gedreht und mit nur 32 Milliarden Euro Eigenkapital
Geschäfte gemacht, die sich zu einer Bilanzsumme von zwei
Billionen Euro aufaddieren. Wenn das deutsche Bankensystem glimpflich
davon kommt, dann haben wir das dem Universalbankensystem und vor allem
den Sparkassen mit ihren Millionen Kleinsparern zu verdanken."
- "After the bank
bailout passed, the Senate majority leader, Harry Reid,
was unable to persuade Republicans to extend unemployment benefits. So
much for Main Street."
-
"Der
Schlüsselmoment der aktuellen Ereignisse war die Weigerung der
chinesischen SWF China Investment Co., ihre Sondierung eines Kaufs von
Lehman Brothers weiterzuführen"
Piecemeal Engineering:
"The
day after Lehman collapsed, the Fed saved A.I.G. with an emergency
$85 billion loan, but the credit markets around the world began
freezing up anyway. It was at this point that Mr. Paulson — . — decided
he had to find
a systemic solution and stop lurching from crisis to crisis, fixing one
company’s problems only to find several more right behind."
- "Your
company is now bankrupt and our country is in a state of crisis,"
said Waxman, a liberal from California. "You get to keep $480m. I have
a very basic question: Is that fair?"
- Das Ende des
Casino-Kapitalismus
Neoliberaler Staat ist nicht die Lösung,
sondern Teil des Problems
- Böcke
als Gärtner
HRE-Aufsichtsrat
Tietmeyer als Regierungsexperte verhindert
- Mein Name ist Hase, ich weiß von
nichts.
"Er
sei zu kurz in der Bank tätig, um alle Vorgänge zu kennen,...."
- Sondergesetze
für und behördliche Willkürmaßnahmen gegen
Migrant(inn)en, etwa den Inländerprimat in der Arbeitsmarktpolitik
oder die „Residenzpflicht“ für Asylbewerber /-innen kann man
„institutionellen Rassismus“ nennen.
- Warum bemerkt
man
seine eigene Ideologie nicht?
Oder
sein unbewusstes Rassenvorurteil?
Es ist dasselbe wie beim Mundgeruch:
Adaption
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Frisch,
frech,
fröhlich, frei - Klartext für den gesunden
Grenzgänger-Verstand
Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Orientierung: Ansichten und
Einsichten.

Boomtown Esch
ist immer noch eine einzige Großbaustelle. Doch die Stadt macht
wieder einen weiteren Schritt voran. Die ersten Supermärkte
eröffnen auf Esch Belval.
Wie aber in all dem Chaos dahin kommen? Die meisten
Gewohnheits-Autofahrer sind wohl unverzagt und nehmen auch
diesen Hindernislauf in Kauf.
Wer aber genug leidgeprüft ist und wirklich zu einem Nerven
schonenden Einkaufserlebnis kommen möchte, für den ist wohl
die neu geschaffene Busverbindung
mit der Linie 3 und 4 vorzuziehen.
Ein Gespenst geht um in der Welt,
das ein globales
Dorf darstellen soll:
das Gespenst der Verstaatlichung.
Genauer
besehen: es geht
allein
um die Sozialisierung der
Verluste, und zwar auf dem schleunigsten wie eiskalten Wege. Der
„Wohlstand der Nationen“ eignet indes nach wie vor
einer Handvoll Privatleuten, die fast unbekannt im Hintergrund agieren
bzw. bloß ihre wohlbetuchten Däumchen drehen.
Die Beendigung des
„realen Sozialismus“ wurde damals nach 1989 von Leuten wie Ed Yardeni als ein später Sieg von Adam Smith
über Karl Marx
gefeiert, nämlich als die praktische Widerlegung des Sozialismus
durch den ewig jungen Kapitalismus. So
viel mag daran richtig sein: Erst danach ist der Kapitalismus wieder zu
seiner vollen Weltmarkt-Blüte gelangt, hat sein wahres,
unverfälschtes Wesen entwickeln können. Doch ist die
Niederlage des einen
Systems in der Systemkonkurrenz nicht gleichzusetzen mit der
praktischen Bewährung eines anderen. Die Widerlegung des einen ist
nicht gleichzeitig die Bestätigung des anderen Wirtschaftssystems.
Fast
könnte man ähnlich wie Oswald Spengler in seinem "Untergang
des Abendlands" Kulturen mit Lebewesen vergleichen : Jedes System
hat seine
Hochzeiten, aber auch sein natürliches Ende. Das wird uns durch
die Ereignisse der
letzten Tage deutlich vor Augen geführt.
"Wenn
der Fall der Berliner Mauer das Ende des Kommunismus bedeutete, dann
bedeuten diese Septembertage das Ende des Marktfundamentalismus, des
Glaubens, dass der Markt sich selbst reguliert, ohne den Staat auskommt."
(Mario
Monti): " He
added that policy makers shouldn’t let the acceptance of state
ownership of banks pave the way for a broader return of the
state-dominated economic model. Already, he said, foes of trade
liberalization and other free-market policies in Europe are citing
Washington’s agreement to dramatically intervene in the American
economy as a precedent for advancing their more general argument — that
American-style economics is at a dead end. The United States, he
worries, could lose its place as the standard-bearer of traditional,
free-market capitalism."
" Es kann zwar durchaus
vorkommen, daß bestimmte Forscher dazu neigen, ihre
Forschungsresultate zu dogmatisieren, aber sie pflegen damit keinen
Erfolg zu haben."
" Eine
evangeliumsgemäße Bildungsoffensive
tut not. Nicht nur unserem Orden. Studieren
statt Cut and Paste. Einfach radikaler werden."
" Wie
groß heute jedoch die Resonanz von Positionen ist, die an das
System der DDR erinnern, zeigt die breite Zustimmung zu Forderungen
nach Verstaatlichung von Schlüsselindustrien und der
Einschränkung von
Eigentumsrechten."
↑
Märchenstunde
für Bankkunden und Steuerzahler
Kein Grund, das
Urvertrauen zu verlieren, das unsere Eltern uns Kindern so mühselig
beigebrungen haben. Es ist ja nur die Bankenkrise. Die Banken vertrauen
sich nicht mehr, weil
sie allmählich selbst gemerkt haben, dass sie schlecht gezogen
sind.
"Die
Umgehung der Aufsichtsvorschriften steht im Zentrum der derzeitigen
Finanzkrise, verschärft durch den Zusammenbruch des Vertrauens in
ein
System, das auf Vertrauen beruht."
Gott sei Dank haben wir ja noch Staat, Kirche und Papst.
Auf diese
Felsen, die wie Klippen in der tosenden Brandung ragen,
können wir unser Gottvertrauen bauen. Denn wer solches hat,
für den sorgt Vater Staat bzw. für ihn seine treubrav dummen
Steuerzahler Schäfchen noch immer für einen
goldenen Fallschirm (DEXIA)
bzw. einen sicheren Sitz in Brüssel oder auf Kirchberg.
Kein
Grund demnach, plötzlich das Vertrauen zu verlieren. Denn Vater
Staat schläft
nicht, sondern wacht über unseren Traum vom guten Rest unseres
Lebens. Er sorgt mit den von uns noch zu zahlenden Steuergeldern
für die Ausschaltung der schlimmen Kreditrisiken. Amen! Wie war aber neulich nicht von den
vereinten Regierungen zu hören? Schluss mit Geschäften, die
nichts weiter als ungelegte Eier verkaufen?!
Tischlein deck dich, Esel
streck dich, Knüppel aus dem Sack ...
War da nicht zum Schluss des
Märchens noch von einem
"Knüppel aus dem Sack" die Rede, der den
wirtschaftskriminellen Gastwirt heimsuchte?
"Doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende
sehe!"
(Wilhelm Busch, "Max
und Moritz")
Wie dick wird dieses Mal das Ende sein?
Das Eine ist sicher: Die Hunde beißen immer die Letzten.
Und die Letzten sind hier, wie immer, die Bankkunden und alle
diejenigen, die noch Steuern zahlen.
Werden
wir zum "Notopfer Banken" aufgerufen? Oder "bewältigen die Banken
die Krise in eigener Regie" -
sofern sie ihre Schwarzen Peter
den Anderen erfolgreich
haben unterjubeln
können...
Profitstabilisierung auf Kosten der kleinen Steuerzahler:
" Geradezu
grotesk mutet an, wie im Rahmen der Erbschaftsteuerreform um 4
Mrd. Euro gefeilscht wird, wo doch die Dynamik der Umverteilung, die
gegenwärtig ausgelöst wird, viel dramatischer ist. Die
Unterstützung
des Bankensektors durch die Staaten führt zu immensen
Vermögenszuwächsen bei Aktionären. Dem steht der
langfristige Verfall
der Renditen der Gruppe gegenüber, die die Märkte
stabilisiert hatte -
nämlich die Bürger mit Lebensversicherungen und normalen
Spareinlagen."
Unsicherheit, Panik, Hysterie:
Nach dem
Lehman-Beben ist das Vertrauen
der Anleger verschwunden. Damit fehlt dem Finanzsystem die Basis seiner
Existenz

Die
Einkommensteuer für natürliche Personen soll ab dem 1.1.2009
nur noch auf ein
um 9% vermindertes zu versteuerndes Einkommen erhoben werden.
Der Arbeitnehmerfreibetrag soll, ähnlich wie schon ab 1.1.2008 der
Kinderfreibetrag, ebenfalls in einen Steuerkredit umgewandelt werden.
300€
werden dann, unabhängig von der Höhe der geschuldeten Steuer,
dem
Steuerpflichtigen direkt ausgezahlt werden, wenn die Steuerschuld
darunter
bleibt.
> Was
sich ändern wird:
Ihre Einkommensteuer in 2009
Der Conseil de
Gouvernement hat beschlossen,
den sozialen
Mindestlohn um 2%
zu erhöhen. Der
soziale Mindestlohn steigt damit von derzeit 1.609,53€ auf 1.641€, aber
erst ab
dem 1. Januar 2009. Die
Renten und Pensionen
werden dann ebenfalls um 2% erhöht.
>
Mindestlohn
in Luxemburg

Über die Kammer der
Beschäftigten können die gewählten Vertreter der
Beschäftigten im Interesse ihrer Wähler politischen
Einfluss nehmen auf
Gesetzesvorhaben der jeweiligen Regierung sowie die verschiedenen
Bereiche
des Systems der sozialen Sicherheit überwachen, wie etwa die
Krankenkassen...
>
Im
November finden die Sozialwahlen statt
Heutzutage, in unserer
"Dienstleistungsgesellschaft", wo Service teuer ist, so
dass ihn niemand sich mehr leisten kann, haben die
Verbraucher endlich gelernt, sich selbst zu bedienen, im Supermarkt, an
der Tankstelle oder bei der Bahn. So ist ein Internetforum eben auch
das
ideale Medium, wo sich die Leser sich endlich selbst mit Inhalten
versorgen, natürlich unentgeltlich. Schließlich leben wir in
einer
Wissensgesellschaft, wo man sich alles leisten kann, nur nicht, zu
wissen. So benennt sich halt jede Ära nach dem, was ihr (zu) teuer
ist.
>
Die
Berlusconisierung Luxemburgs: The Message ist the Massage
Nach den Prognosen des STATEC wäre
schon im vergangenen Juni eine Indexanpassung der Löhne und
Gehälter fällig gewesen - wäre
da nicht letztes Jahr in der Tripartite zwischen Arbeitgebern,
Gewerkschaften und Regierung entschieden worden, die Indexanpassung
"vorübergehend" außer Kraft zu setzen.
Somit ist erst zum 1. März 2009 mit einer Indexanpassung der
Löhne und Gehälter von 2,5% zu rechnen.
>
Indexanpassung
der Gehälter erst zum 1.3.2009, trotz Inflation
Sie
interessieren sich
brennend für Luxemburgs Arbeitsrecht,
Sozialversicherung und Wirtschaft?
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Immer noch
aktuell:
"Aufklärung
ist der Ausgang des Menschen aus seiner
selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen,
sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.
Selbst
verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben
nicht am
Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes
liegt,
sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Sapere aude [wage
es verständig zu sein]!
Habe Mut, dich
deines eigenen Verstandes zu
bedienen!
ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
(Immanuel Kant)
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