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Luxemburg,
seine Kulturen, seine Frontaltiere*)
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Frisch,
frech,
fröhlich, frei - Klartext für den gesunden
Grenzgänger-Verstand
Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Orientierung: Ansichten und
Einsichten.
Ein Gespenst geht um in der Welt,
das ein globales
Dorf darstellen soll: das Gespenst der Verstaatlichung.
Genau genommen: es geht
allein
um die Sozialisierung der
Verluste, und zwar auf dem schleunigsten wie eiskalten Wege. Der
„Wohlstand der Nationen“ eignet indes nach wie vor
einer Handvoll Privatleuten, die fast unbekannt im Hintergrund agieren
bzw. bloß ihre wohlbetuchten Däumchen drehen.
Die Beendigung des
„realen Sozialismus“ wurde damals nach 1989 von Leuten wie Ed Yardeni als ein später Sieg von Adam Smith
über Karl Marx
gefeiert, nämlich als die praktische Widerlegung des Sozialismus
durch den ewig jungen Kapitalismus. So
viel mag daran richtig sein: Erst danach ist der Kapitalismus wieder zu
seiner vollen Weltmarkt-Blüte gelangt, hat sein wahres,
unverfälschtes Wesen entwickeln können. Doch ist die
Niederlage des einen
Systems in der Systemkonkurrenz nicht gleichzusetzen mit der
praktischen Bewährung eines anderen. Die Widerlegung des einen ist
nicht gleichzeitig die Bestätigung des anderen Wirtschaftssystems.
Fast
könnte man ähnlich wie Oswald Spengler in seinem "Untergang
des Abendlands" Kulturen mit Lebewesen vergleichen : Jedes System
hat seine
Hochzeiten, aber auch sein natürliches Ende. Das wird uns durch
die Ereignisse der
letzten Tage deutlich vor Augen geführt.
"Wenn
der Fall der Berliner Mauer das Ende des Kommunismus bedeutete, dann
bedeuten diese Septembertage das Ende des Marktfundamentalismus, des
Glaubens, dass der Markt sich selbst reguliert, ohne den Staat auskommt."
(Mario
Monti): " He
added that policy makers shouldn’t let the acceptance of state
ownership of banks pave the way for a broader return of the
state-dominated economic model. Already, he said, foes of trade
liberalization and other free-market policies in Europe are citing
Washington’s agreement to dramatically intervene in the American
economy as a precedent for advancing their more general argument — that
American-style economics is at a dead end. The United States, he
worries, could lose its place as the standard-bearer of traditional,
free-market capitalism."
" Es kann zwar durchaus
vorkommen, daß bestimmte Forscher dazu neigen, ihre
Forschungsresultate zu dogmatisieren, aber sie pflegen damit keinen
Erfolg zu haben."
" Eine
evangeliumsgemäße Bildungsoffensive
tut not. Nicht nur unserem Orden. Studieren
statt Cut and Paste. Einfach radikaler werden."
↑
Märchenstunde
für Bankkunden und Steuerzahler
Kein Grund, das
Urvertrauen zu verlieren, das unsere Eltern uns Kindern so mühselig
beigebrungen haben. Es ist ja nur die Bankenkrise. Die Banken vertrauen
sich nicht mehr, weil
sie allmählich selbst gemerkt haben, dass sie schlecht gezogen
sind.
"Die
Umgehung der Aufsichtsvorschriften steht im Zentrum der derzeitigen
Finanzkrise, verschärft durch den Zusammenbruch des Vertrauens in
ein
System, das auf Vertrauen beruht."
Gott sei Dank haben wir ja noch Staat, Kirche und Papst.
Auf diese
Felsen, die wie Klippen in der tosenden Brandung ragen,
können wir unser Gottvertrauen bauen. Denn wer solches hat,
für den sorgt Vater Staat bzw. für ihn seine treubrav dummen
Steuerzahler Schäfchen noch immer für einen
goldenen Fallschirm (DEXIA)
bzw. einen sicheren Sitz in Brüssel oder auf Kirchberg.
Kein
Grund demnach, plötzlich das Vertrauen zu verlieren. Denn Vater
Staat schläft
nicht, sondern wacht über unseren Traum vom guten Rest unseres
Lebens. Er sorgt mit den von uns noch zu zahlenden Steuergeldern
für die Ausschaltung der schlimmen Kreditrisiken. Amen! Wie war aber neulich nicht von den
vereinten Regierungen zu hören? Schluss mit Geschäften, die
nichts weiter als ungelegte Eier verkaufen?!
Tischlein deck dich, Esel
streck dich, Knüppel aus dem Sack ...
War da nicht zum Schluss des Märchens noch von einem
"Knüppel aus dem Sack" die Rede, der den
wirtschaftskriminellen Gastwirt heimsuchte?
"Doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende
sehe!"
(Wilhelm Busch, "Max
und Moritz")
Wie dick wird dieses Mal das Ende sein?
Das Eine ist sicher: Die Hunde beißen immer die Letzten.
Und die Letzten sind hier, wie immer, die Bankkunden und alle
diejenigen, die noch Steuern zahlen.
Werden
wir zum "Notopfer Banken" aufgerufen? Oder "bewältigen die Banken
die Krise in eigener Regie" -
sofern sie ihre Schwarzen Peter
den Anderen erfolgreich
haben unterjubeln
können -
Turbokapitalismus
als ein größenwahnsinniges Pyramidengeschäft.
Unsicherheit, Panik, Hysterie:
Nach dem
Lehman-Beben ist das Vertrauen
der Anleger verschwunden. Damit fehlt dem Finanzsystem die Basis seiner
Existenz

Die
Einkommensteuer für natürliche Personen soll ab dem 1.1.2009
nur noch auf ein
um 9% vermindertes zu versteuerndes Einkommen erhoben werden.
Der Arbeitnehmerfreibetrag soll, ähnlich wie schon ab 1.1.2008 der
Kinderfreibetrag, ebenfalls in einen Steuerkredit umgewandelt werden.
300€
werden dann, unabhängig von der Höhe der geschuldeten Steuer,
dem
Steuerpflichtigen direkt ausgezahlt werden, wenn die Steuerschuld
darunter
bleibt.
> Was
sich ändern wird:
Einkommensteuer in 2009
Der Conseil de
Gouvernement hat beschlossen,
den sozialen
Mindestlohn um 2%
zu erhöhen. Der
soziale Mindestlohn steigt damit von derzeit 1.609,53€ auf 1.641€, aber
erst ab
dem 1. Januar 2009. Die
Renten und Pensionen
werden dann ebenfalls um 2% erhöht.
>
Mindestlohn
in Luxemburg

Über die Kammer der
Beschäftigten können die gewählten Vertreter der
Beschäftigten im Interesse ihrer Wähler politischen
Einfluss nehmen auf
Gesetzesvorhaben der jeweiligen Regierung sowie die verschiedenen
Bereiche
des Systems der sozialen Sicherheit überwachen, wie etwa die
Krankenkassen...
>
Im
November finden die Sozialwahlen statt
Heutzutage, in unserer
"Dienstleistungsgesellschaft", wo Service teuer ist, so
dass ihn niemand sich mehr leisten kann, haben die
Verbraucher endlich gelernt, sich selbst zu bedienen, im Supermarkt, an
der Tankstelle oder bei der Bahn. So ist ein Internetforum eben auch
das
ideale Medium, wo sich die Leser sich endlich selbst mit Inhalten
versorgen, natürlich unentgeltlich. Schließlich leben wir in
einer
Wissensgesellschaft, wo man sich alles leisten kann, nur nicht, zu
wissen. So benennt sich halt jede Ära nach dem, was ihr (zu) teuer
ist.
>
Die
Berlusconisierung Luxemburgs: The Message ist the Massage
Nach den Prognosen des STATEC wäre
schon im vergangenen Juni eine Indexanpassung der Löhne und
Gehälter fällig gewesen - wäre
da nicht letztes Jahr in der Tripartite zwischen Arbeitgebern,
Gewerkschaften und Regierung entschieden worden, die Indexanpassung
"vorübergehend" außer Kraft zu setzen.
Somit ist erst zum 1. März 2009 mit einer Indexanpassung der
Löhne und Gehälter von 2,5% zu rechnen.
>
Indexanpassung
der Gehälter erst zum 1.3.2009, trotz Inflation
Sie
interessieren sich
brennend für Luxemburgs Arbeitsrecht,
Sozialversicherung und Wirtschaft?

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