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Probleme
und Lösungen. Fragen und Antworten. Ansichten und Einsichten.
Genauer genommen: allein die Sozialisierung der Verluste, auf dem schnellsten und eiskalten Wege. Der „Wohlstand der Nationen“ gehört jedoch nach wie vor einer Handvoll Privaten, die fast unbekannt im Hintergrund agieren. Die Beendigung des „realen Sozialismus“ wurde von Leuten wie Ed Yardeni als ein Sieg von Adam Smith über Karl Marx gefeiert, als die praktische Widerlegung des Sozialismus durch den ewig jungen Kapitalismus. Doch ist die Niederlage des einen Systems in der Systemkonkurrenz nicht gleichzusetzen mit der praktischen Bewährung eines anderen. Die Widerlegung des einen ist nicht gleichzeitig die Bestätigung des anderen Wirtschaftssystems. Fast könnte man der Organismusanalogie folgen: Jedes System hat seine Hochzeit, aber auch seine Grenzen. Das wird durch die Ereignisse der letzten Tage deutlich vor Augen geführt. > Blues in the City "Wenn der Fall der Berliner Mauer das Ende des Kommunismus bedeutete, dann bedeuten diese Septembertage das Ende des Marktfundamentalismus, des Glaubens, dass der Markt sich selbst reguliert, ohne den Staat auskommt." Neue Zielgruppe: Grimms Märchen für BankkundenKein Grund, sein Urvertrauen zu verlieren, das unsere Eltern uns Kindern so mühselig beigebrungen haben. Es ist ja nur die Bankenkrise. Die Banken vertrauen sich nicht mehr, weil sie allmählich selbst gemerkt haben, dass sie schlecht erzogen sind."Die Umgehung der Aufsichtsvorschriften steht im Zentrum der derzeitigen Finanzkrise, verschärft durch den Zusammenbruch des Vertrauens in ein System, das auf Vertrauen beruht." Gottseidank haben wir ja noch Staat, Kirche und Papst. Auf diese Felsen, die wie Klippen in der tosenden Brandung ragen, können wir unser Gottvertrauen bauen. Denn wer solches hat, für den sorgt Vater Staat bzw. für ihn seine treubrav dummen Steuerzahler Schäfchen noch immer für einen goldenen Fallschirm (DEXIA) bzw. einen sicheren Sitz in Brüssel oder auf Kirchberg. Kein Grund demnach, plötzlich das Vertrauen zu verlieren. Denn Vater Staat schläft nicht, sondern wacht über unseren Traum vom guten Rest unseres Lebens. Er sorgt mit den von uns noch zu zahlenden Steuergeldern für die Ausschaltung der schlimmen Kreditrisiken. Amen! Wie war aber neulich nicht von den vereinten Regierungen zu hören? Schluss mit Geschäften, die ungelegte Eier verkaufen?! Tischlein deck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack ... War da nicht zum Schluss des Märchens noch von einem "Knüppel aus dem Sack" die Rede, der den kleinen wirtschaftskriminellen Gastwirt heimsuchte? "Doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!" (Wilhelm Busch, "Max und Moritz") Wie dick wird das Ende sein? Das Eine ist sicher: Die Hunde beißen immer die Letzten. Und die Letzten sind hier, wie immer, die Bankkunden und alle diejenigen, die noch Steuern zahlen. Werden wir zum "Notopfer Banken" aufgerufen? Oder "bewältigen die Banken die Krise in eigener Regie" - sofern sie ihre Schwarzen Peter den Anderen erfolgreich haben unterjubeln können - der Turbokapitalismus als ein größenwahnsinniges Pyramidengeschäft. Unsicherheit, Panik, Hysterie: Nach dem Lehman-Beben ist das Vertrauen der Anleger verschwunden. Damit fehlt dem Finanzsystem die Basis seiner Existenz Die Einkommensteuer für natürliche Personen soll ab dem 1.1.2009 nur noch auf ein um 9% vermindertes zu versteuerndes Einkommen erhoben werden. Der Arbeitnehmerfreibetrag soll, ähnlich wie schon ab 1.1.2008 der Kinderfreibetrag, ebenfalls in einen Steuerkredit umgewandelt werden. 300€ werden dann, unabhängig von der Höhe der geschuldeten Steuer, dem Steuerpflichtigen direkt ausgezahlt werden, wenn die Steuerschuld darunter bleibt. > Was sich ändern wird: Einkommensteuer in 2009 > Anstatt den öffentlichen Nahverkehr bedarfsgerecht auszubauen, wird Autobahn verbreitert Der Conseil de
Gouvernement hat beschlossen,
den sozialen
Mindestlohn um 2%
zu erhöhen. Der
soziale Mindestlohn steigt damit von derzeit 1.609,53€ auf 1.641€, aber
erst ab
dem 1. Januar 2009.
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