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Luxemburg,
seine Kulturen, seine Frontaltiere*)
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Frisch,
frech,
fröhlich, frei
Aktuell
Aufgespießtes, Analytisch Durchlöchertes & Gedachtes
für alle Leute mit gesundem
Menschenverstand
EPI debates Cato Institute on Google's Knol
The Economic Policy Institute today began a
two-week online debate
with the Cato Institute about the $700 billion financial bailout
package signed into law by President Bush. This is the first in a
series of pre-election debates sponsored by Google using Knol, its new
interactive tool that allows readers to suggest edits and leave
comments on signed articles. EPI's piece argues that the federal action
was imperfect but necessary, and that vigilance is now needed to ensure
that taxpayers are protected as much as possible. The success of the
Knol depends on the active participation of readers, who can post
comments and suggest edits to the original post. The debate will
continue for two weeks.
Wieder im Kommen:
Grimms
Märchen
für Bankkunden
Kein Grund, sein
Urvertrauen zu verlieren, das unsere Eltern uns Kindern so mühselig
beigebrungen haben. Es ist ja nur die Bankenkrise. Die Banken vertrauen
sich nicht mehr, weil
sie allmählich selbst gemerkt haben, dass sie schlecht
erzogen sind.
"Die
Umgehung der Aufsichtsvorschriften steht im Zentrum der derzeitigen
Finanzkrise, verschärft durch den Zusammenbruch des Vertrauens in
ein
System, das auf Vertrauen beruht."
Gottseidank haben wir ja noch Staat, Kirche und Papst.
Auf diese
Felsen, die wie Klippen in der tosenden Brandung ragen,
können wir unser Gottvertrauen bauen. Denn wer solches hat,
für den sorgt Vater Staat bzw. für ihn seine treubrav dummen
Steuerzahler Schäfchen noch immer für einen
goldenen Fallschirm (DEXIA)
bzw. einen sicheren Sitz in Brüssel oder auf Kirchberg.
Kein
Grund demnach, plötzlich das Vertrauen zu verlieren. Denn Vater
Staat schläft
nicht, sondern wacht über unseren Traum vom guten Rest unseres
Lebens. Er sorgt mit den von uns noch zu zahlenden Steuergeldern
für die Ausschaltung der schlimmen Kreditrisiken. Amen! Wie war aber neulich nicht von den
vereinten Regierungen zu hören? Schluss mit Geschäften, die
ungelegte Eier verkaufen?!
Tischlein deck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack ...
War da nicht zum Schluss des Märchens noch von einem
"Knüppel aus dem Sack" die Rede, der den kleinen
wirtschaftskriminellen Gastwirt heimsuchte?
"Doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende
sehe!" (Wilhelm Busch, "Max und Moritz")
Wie dick wird das Ende sein?
Das Eine ist sicher: Die Hunde beißen immer die Letzten.
Und die Letzten sind hier, wie immer, die Bankkunden und alle
diejenigen, die noch Steuern zahlen.
Werden
wir zum "Notopfer Banken" aufgerufen? Oder "bewältigen die Banken
die Krise in eigener Regie" -
sofern sie ihre Schwarzen Peter
den Anderen erfolgreich
haben unterjubeln
können - der Turbokapitalismus
als ein größenwahnsinniges Pyramidengeschäft.
KfW: "Die staatliche Bank brummt ihren
Kunden die Rechnung für die Fehler im eigenen Hause auf."
Hoffen wir, dass Deutschlands Regierungschefin in ihrem Physikstudium
sich auch mit der Chaostheorie vertraut gemacht hat. Wenn ein
Schmetterlingsflügel genügt, das Universum aus den Fugen
geraten zu lassen, wie nicht die US-Immobilienkrise.
Unsicherheit, Panik, Hysterie:
Nach dem
Lehman-Beben ist das Vertrauen
der Anleger verschwunden. Damit fehlt dem Finanzsystem die Basis seiner
Existenz
Einer musste es ja mal sagen:
" Wenn
der Fall der Berliner Mauer das Ende des
Kommunismus bedeutete, dann bedeuten diese Septembertage das Ende des
Marktfundamentalismus, des Glaubens, dass der Markt sich selbst
reguliert, ohne den Staat auskommt."
Das
Haus, in dem Amerika auf seinen Namen getauft wurde,
steht in Saint-Dié-des-Vosges, mitten zwischen dem
lothringischen Nancy und dem Gebirgsmassiv der Vogesen.
19. Festival
International de la Géographie (FIG) in Saint-Dié 2.—5.
Oktober 2008
> Wo
Amerika "Amerika" getauft wurde

Die
Einkommensteuer für natürliche Personen soll ab dem 1.1.2009
nur noch auf ein
um 9% vermindertes zu versteuerndes Einkommen erhoben werden.
Der Arbeitnehmerfreibetrag soll, ähnlich wie schon ab 1.1.2008 der
Kinderfreibetrag, ebenfalls in einen Steuerkredit umgewandelt werden.
300€
werden dann, unabhängig von der Höhe der geschuldeten Steuer,
dem
Steuerpflichtigen direkt ausgezahlt werden, wenn die Steuerschuld
darunter
bleibt.
> Geänderte
Einkommensteuer in 2009
Mit heftigem Protest
reagiert Luxemburgs
Umweltbewegung (Mouvement Ecologique) auf die neue Gesetzesvorlage des
Bauministers. Darin ist bekanntlich vorgesehen, die Autobahn zwischen
Arlon und Bettemburg
dreispurig auszubauen. Diese mehrjährige
Baumaßnahme steht als
Einzelmaßnahme im luftleeren Raum bzw. startet als Schuss aus der
Hüfte seine
politische Karriere als Fehlschläger.
> Anstatt
den öffentlichen Nahverkehr bedarfsgerecht auszubauen, wird
Autobahn verbreitert
Der Conseil de
Gouvernement hat beschlossen,
den sozialen
Mindestlohn um 2%
zu erhöhen. Der
soziale Mindestlohn steigt damit von derzeit 1.609,53€ auf 1.641€, aber
erst ab
dem 1. Januar 2009. Die
Renten und Pensionen
werden dann ebenfalls um 2% erhöht.
>
Mindestlohn
in Luxemburg
Über die Kammer der
Beschäftigten können die gewählten Vertreter der
Beschäftigten im Interesse ihrer Wähler politischen
Einfluss nehmen auf
Gesetzesvorhaben der jeweiligen Regierung sowie die verschiedenen
Bereiche
des Systems der sozialen Sicherheit überwachen, wie etwa die
Krankenkassen...
>
Im
November finden die Sozialwahlen statt
Heutzutage, in unserer
"Dienstleistungsgesellschaft", wo Service teuer ist, so
dass ihn niemand sich mehr leisten kann, haben die
Verbraucher endlich gelernt, sich selbst zu bedienen, im Supermarkt, an
der Tankstelle oder bei der Bahn. So ist ein Internetforum eben auch
das
ideale Medium, wo sich die Leser sich endlich selbst mit Inhalten
versorgen, natürlich unentgeltlich. Schließlich leben wir in
einer
Wissensgesellschaft, wo man sich alles leisten kann, nur nicht, zu
wissen. So benennt sich halt jede Ära nach dem, was ihr (zu) teuer
ist.
>
Die
Berlusconisierung Luxemburgs: The Message ist the Massage
Nach den Prognosen des STATEC wäre
schon im vergangenen Juni eine Indexanpassung der Löhne und
Gehälter fällig gewesen - wäre
da nicht letztes Jahr in der Tripartite zwischen Arbeitgebern,
Gewerkschaften und Regierung entschieden worden, die Indexanpassung
"vorübergehend" außer Kraft zu setzen.
Somit ist erst zum 1. März 2009 mit einer Indexanpassung der
Löhne und Gehälter von 2,5% zu rechnen.
>
Indexanpassung
der Gehälter erst zum 1.3.2009, trotz Inflation
Die Sanierungsarbeiten am
Autobahn-Viadukt über den Grenzfluss Sauer werden zum
größten Teil unterhalb der
Brückenfahrbahn vorgenommen. Doch da die Arbeiten nur erfolgreich
ausgeführt werden können, wenn das Bauwerk schwingungsfrei
ist, wird
jeweils die rechte Fahrspur ab Mitte September gesperrt werden.
Außerdem muss die zulässige Geschwindigkeit herabgesetzt
werden.
>
Die
Bauarbeiten an der Sauertalbrücke werden bis Jahresende andauern
Ab 1. Januar 2009
soll allein noch die „E-Go“-Karte als Fahrausweis gelten.
Die
elektronische Fahrkarte e-go ist vorerst nur an den Bahnhöfen in
Esch,
Luxemburg (Schalter der Mobilitätszentrale) und Ettelbrück
erhältlich.
Außerdem bei der AVL (P+R Bouillon, Centre Hamilius) und der TICE
(Bahnhof Esch)...
> E-go
/ Nie-go: Das Ende einer unendlichen Geschichte?
Das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten stellt derzeit wieder einmal fest, dass auch
Möglichkeiten nicht unbegrenzt sind. Auch nicht die des
globalisierten Turbo-Kapitalismus. Der Staat - oder besser gesagt: der
einfache Mann auf der Straße, der es
nicht schafft, seine Einkünfte am Fiskus vorbei zu organisieren -
soll nun die
verzockten Wallstreet Imperien vor dem Ruin retten. Daher richtet sich
in der heißen Debatte um die politischen Rettungspläne das
Augenmerk
wieder verstärkt auf den unglaublichen Anstieg der
Managervergütungen.
Mögen auch die gemanagten Unternehmen pleite gehen, der
Selbstbedienungs- bzw. Selbstversorgungsladen für
"Spitzenkräfte"
funktionierte bisher immer noch reibungslos. Immerzu nach dem Motto: An
der
Quelle saß der Knabe ...
> Was
US-Manager verdienten ...
Ab
dem 1. Januar 2009 gilt in Luxemburg das „statut unique“. Dann gibt es
zumindest sozial- und arbeitsrechtlich nicht mehr „ouvriers“ und
„employés privé“, sondern nur noch „salariés“.
Mit diesem Begriffswechsel
ist ein Mentalitätsänderung verbunden, die
auf eine Geschichte von Industrialisierung und Klassenkämpfen
zurückverweist, von Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und
politischen
Richtungen wie Sozialismus, Kommunismus und Syndikalismus.
> Die
Arbeiter
Sie
interessieren sich
brennend für Luxemburgs Arbeitsrecht,
Sozialversicherung und Wirtschaft?
Ein
deutscher Schriftsteller
sagte einstens: er möchte weniger gelobt, dafür aber mehr
gelesen
werden.
Natürlich möchten wir
auch aus
Herzenslust immer gern gelobt werden.
Noch mehr wünschen wir
uns aber:
Kommen Sie heraus aus Ihrem Schneckenhaus!
Kritisieren
Sie uns!
Und falls Sie nicht anders können: Ihren Nationaltrainer, Ihren
Chef, der
sich
mal wieder
verzockt hat, die Kirche oder Ihre Sekte, Ihren zu (ohn)mächtigen
Parteiführer oder
den Staat, falls mit ihm kein Staat mehr zu machen sei, ...
Zu fast
allen von uns
veröffentlichten Texten gibt es die Möglichkeit, dass Sie an
Ort und Stelle
Ihren Kommentar anheften können.
Und dann bleibt immer noch als letzter Rettich:
Denn
unserer Einschätzung nach
ist unsere hier veröffentlichte Meinung nicht unbedingt die allein
seligmachende. Ich weiß, dass ich nichts weiß, und davon
sehr viel. Das Wichtigste ist dabei doch: Unsere
Meinungsäußerungen sollen Ihr eigenes Nachdenken
provozieren! (Wie ist das wieder gemeint? grübel, grübel, ...
???)

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